Am 14. September machten sich Schüler und Schülerinnen des Schulsprengel Toblach in Begleitung von einigen Lehrpersonen und Eltern auf zu einer spannenden Wanderung zur Conturines Bärenhöhle.

Was sie dort etwa erlebt haben?

 

 

 

Einmal gingen wir von der Schule aus zu einer Bärenhöhle. Wir gingen gleich los. Da blieb unser Wanderführer Alfred stehen und sagte: „Der Buntspecht hat bei den Bäumen die Latschenzapfen eingeklemmt und hat dann die Samen rausgeholt“. Wir gingen weiter, danach machten wir noch eine Pause, da fand ich einen verrosteten Nagel, der sah komisch aus. Dann gingen wir weiter zu einem Fluss. Da zeigte Alfred uns: „Wenn man Salzwasser auf einen Kalkstein tropft, dann zischt es.“ Wir gingen weiter über den Fluss, später steil hinauf und durch Latschen. Es war sehr heiß. Unter einem Felsen machten wir eine Pause. Dann gingen wir weiter und man sah von Weitem die Höhle. Wir kamen immer näher und dann waren wir endlich da. Da aßen und tranken wir etwas. Wir brauchten eine Taschenlampe und gingen hinein. Dort waren Tropfensteine, Gesteinsschichten, Fossilien und Knochen. Alex fand einen echten Bärenzahn.

Ich möchte noch einmal in die Bärenhöhle, weil es da cool war.
Eliah Strobl, 4A

 

Wir fuhren mit dem Bus ins Gadertal. Am Anfang war es eisig kalt. Am Anfang erzählte uns der Naturparkführer Alfred, dass es anstrengend wird, aber dass es sich lohnt. Gleich darauf sind wir losgegangen. Alfred erzählte uns, dass der Entdecker von der Bärenhöhle Willy Costamoling hieß. Dieser betrat die Höhle am 23.September 1987. Willy Costamoling suchte nach Travenanzes-Puppen. Die Trauvenanzes–Puppe besteht aus verhärteten Sand. Er erzählte uns, dass wir erst ein Viertel der Strecke zurückgelegt haben. Er zeigte uns wie weit es noch war.
Als wir bei einem Bach waren, zeigte er uns zwei verschiedene Steine. Die Steine, die aus Kalk waren, da hat er Salzsäure drauf gespritzt und es schäumte, die aus Dolomit waren, da schäumte es nicht. Wir mussten über einen Bach springen, das war einfach. Als wir unsere zweite Pause machten, hatten wir erst die Hälfte geschafft, der Führer sagte:,,Wir teilen uns in zwei Gruppen auf“. Es war steil, so was von… wir mussten weit hinaufgehen. Als ich ganz oben war, entdeckte ich ein schwarzes Felsband, das sah so aus, als ob man nicht mehr weitergehen kann. Doch wir mussten da rüber. Als ich fast oben war, rutschte ich aus: Ich fiel nicht weit, aber ich hatte mich erschrocken. Ich ging weiter. Als ich oben war, sah ich, dass ein Gitter vor der Höhle war, vorher stahlen die Leute die Bärenknochen. Als wir reingingen, war es stockdunkel, da war ich froh, dass ich eine Stirnlampe mit hatte. Wir mussten uns an einem Seil halten, weil es so glitschig war. In der Höhle waren die Felsen, die hatten 1.000 verschiedene Schichten. Es waren unterschiedlich große Knochen, insgesamt hat Willy Costamoling 4.000 Knochen gefunden. Als wir wieder im Bus waren, habe ich geschlafen, so müde war ich. Als ich wieder aufgewacht bin, war ich sehr stolz auf mich.
Ronja Sauter, 4A

 

Ich bin um 6:30 Uhr aufgestanden, habe gefrühstückt und um fünf vor sieben bin ich zum Parkplatz der Mittelschule gegangen. Mit einem Reisebus sind wir in das Gadertal gefahren. Dort hat uns schon der Bergführer erwartet. Wir sind gestartet und es ist relativ steil hinaufgegangen. An einem Panoramaplatz haben wir fünf Minuten Rast gemacht. Wir sind zu einem Bach gekommen und Alfred, einer der Bergführer, hat uns über das Gestein Dolomit erzählt. Wir sind weiter und haben später noch eine Pause gemacht und ich habe ein Brot gegessen. Als wir weitergegangen sind, ist es über einen schmalen und sehr steilen Schotterweg gegangen. Oben angekommen hat sich jeder gefreut. Alfred hat die Bärenhöhle aufgesperrt. Im Inneren war es sehr dunkel und sie war sehr hoch und sehr breit. Am Ende der Höhle hat Alfred uns die Lichter angemacht. Er hat uns erklärt, dass die Bären sich an den Steinen abgestreift haben und einen Geruch hinterlassen haben. So haben sie sich in der dunklen, großen Höhle orientiert. Beim Runtergehen waren wir erschöpft und es war sehr rutschig. Es war steil und allen haben die Knie wehgetan. Am Abend waren wir froh wieder zuhause zu sein. Es war anstrengend, aber cool!

Matthias Cardini, 5B

 

Wir starteten um 7:00 Uhr und fuhren dann mit dem Bus ins Gadertal. Als wir aus dem Bus ausstiegen, begann unsere Wanderung. Sie dauerte ungefähr 7 Stunden. Die erste Rast war bei einer Aussichtsplattform. Dann ging es steil hinauf und dann war eine ausgesetzte Stelle, wo man sehr vorsichtig sein musste. Vor der Höhle war ein Gitter. Der Mann machte die Tür auf und wir zogen uns warm an. Je weiter wir hineingingen, desto dunkler und kälter wurde es. Nach einiger Zeit verließen wir die Höhle wieder. Wir gingen wieder talwärts und irgendwann kamen wir bei einem kleinen Bach an. Dort blieben wir stehen und sind kneippen gegangen. Am Bach erzählte uns der Mann, dass man die Dolomiten durch ihre Schichten erkennen kann. Gibt man nämlich eine Säure auf das Gestein und es blubbert, dann handelt es sich um Kalkstein. Passiert jedoch nichts, dann ist es Dolomit.

Am Ende der Wanderung bekamen wir ein Buch über die Höhlenbären. Müde und erschöpft fuhren wir mit dem Bus wieder nach Hause. Diese Wanderung war toll und interessant für mich!

Sofia Mohr, 5A

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